Initiative «Umweltschutz konkret» eingereicht

Die Initiantinnen und Initianten bei der Übergabe der Unterschriften im Stadthaus
Mit einem aufblasbaren Erdball, den die Vertreter von EVP und Grünen zur Übergabe der Unterschriften ins Foyer des Dietiker Stadthauses mitgebracht hatten, wollten sie die Botschaft versinnbildlichen: Ihre Initiative «Umweltschutz konkret» soll zur Rettung des Klimas und damit letztlich zur Rettung der Erde beitragen.
Die Initiative bezweckt eine Abänderung der Gemeindeordnung. Gemäss Initiativtext soll die Stadt «im Rahmen ihrer Zuständigkeit für die Erhaltung der Lebensgrundlagen und für den schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen» sorgen. Zudem soll sie sich für die Erreichung der Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft, auf die sich u.a. auch die Stadt Zürich verpflichtet hat, einsetzen: für die Förderung der Energieeffizenz und erneuerbarer Energiequellen, für eine Reduktion des Energieverbrauchs auf 2000 Watt Dauerleistung pro Einwohner, für eine Reduktion des CO2-Austosses auf eine Tonne pro Jahr und Einwohner.
Seit Anfang September 2009 wurden drei Aktionen für das Zustandekommen der Initiative durchgeführt. Weitere Unterschriften wurden bei Wahlkampfauftritten für die Gesamterneuerungswahlen Ende Januar gesammelt. So kamen 580 Unterschriften zusammen. Gerade bei älteren Personen war die Bereitschaft gross, sich für dieses Anliegen zu engagieren.
Gemäss Stadtpräsident Otto Müller, der die Unterschriften entgegennahm, macht es Sinn, wenn Anträge zur Änderung der Gemeindeordnung (wie eben diese Initiative) in die laufende Diskussion über eine Teilrevision einfliessen können.




