EVP Dietikon befasste sich mit der Limmattalbahn
In der EVP Dietikon ist man sich einig: Die Limmattalbahn ist sinnvoll und nötig. Die Bevölkerungs- und Verkehrsentwicklung im Limmattal verlangt nach zukunftsgerichteten Lösungen, von denen die Limmattalbahn der wichtigste Pfeiler sein wird. Jetzt ist der Zeitpunkt, wo die Kantone Zürich und Aargau sowie der Bund zwischen 600 und 700 Millionen bereitzustel- len gewillt sind; diese Chance kommt so schnell nicht wieder. Dennoch kamen auch Fragen aus dem Publikum: Wie hoch ist die Unfallgefahr bei der Limmattalbahn, die mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 20 bis 25 km/h unterwegs sein wird? Ist es sinnvoll, dass die Limmattal- bahn streckenweise parallel der S-Bahn verläuft? Weshalb kommt dem Veloverkehr im Verkehrskonzept eine solch geringe Bedeutung zu? Weiter wird die Begleitgruppe Limmattalbahn als zu gross und zu wenig dynamisch für eine konstruktive Diskussion empfunden. Dann sollte die Bahn auch nicht in Altstetten und Killwangen enden, sondern in Zürich und Baden. Auch scheint uns wichtig, dass mit korrekten Informationen argumentiert wird, da viele Halb- oder Unwahrheiten kursieren. Schliesslich ist wichtig, wie verständlich den Stimmbürgern die Vorteile der Limmattalbahn kommuniziert werden können, zum Beispiel welche Zeitersparnis man erwarten kann. Bei Informationsveranstaltungen sollten diese Fragen der Bürger berücksichtigt werden, selbst dann, wenn der Zeitpunkt für konkrete Antworten noch zu früh ist. Generell gilt: Jetzt sind beherzte Ideen und Entscheide angesagt, damit wir in 10, 20 oder 50 Jahren nicht wieder vor denselben Herausforderungen stehen, dann allerdings unter wesentlich ungünstigeren Bedingungen.
Thomas Wirth
Präsident EVP-Ortspartei Dietikon




